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Aus dem Unterricht
Jugend ohne Gott - 12-Klassspiel
Es ist immer wieder spannend für welches Stück sich die 12. Klasse am Ende ihrer gemeinsamen Schulzeit und im Rahmen ihrer Waldorfabschlüsse (Oberstufenkonzert, Eurythmieabschluss und 12-Klassspiel) entscheidet. In diesem Jahr fiel die demokratische Wahl auf "Jugend ohne Gott". Und es war gut gewählt!
Gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Knut Gabel wurde das Stück auf die 12. Klasse zugeschnitten. Und diese Klasse hat uns was zu sagen, nämlich: "Alle Menschen über 30 müssen sterben." Mit Lichtpunkten und Monologen begann das Stück. Beeindruckend und überzeugend kam ein Generationenkonflikt ("..., du vergisst, dass du auf Kosten meiner Zukunft lebst.") auf die Bühne. Texte, die lang waren, aber saßen. Kraftvolle Dialoge und aufrüttelnde Gedanken machten das Stück kurzlebig und äußerst unterhaltsam.
Mich haben die Schüler*innen beeindruckt. Ich erinnere mich noch an die ersten Stücke dieser Klasse, ja mein eigenen Kind ist dabei, und es ist ergreifend, wie stark die Bühnenpräsenz, selbst der schüchternen, geworden ist. Sicher und auch textsicher boten sie ihr Können dar. Sie füllten ihre Rollen aus. Laut und deutlich konnte man sie verstehen. Nicht selbstverständlich und zeigt es nicht, dass sie sich sicher fühlen? Sicher, um sich und ihr Innerstes zu zeigen? Ggf. Fehler zu machen und einfach weiterzuspielen? Vor so vielen Menschen – denn die Festhalle war an beiden Tagen gut besucht.
Ich bin sehr stolz auf diese jungen Menschen. Gemeinsam haben sie Kulisse, Maske, Sound, Licht und vieles mehr, das wir nicht auf den ersten Blick sehen, gemeistert. Und dass die Waldorf-Schulzeit in einer solch wunderbaren Aktion mündet und endet, ist nicht nur besonders, sondern auch passend. Ein Fest der Sinne und Eindrücke, eine aufregende Zeit und eine unvergessliche Erfahrung ist/war dieses Stück für alle Beteiligten.
Mein herzlicher Dank gilt natürlich den Schüler*innen, die so wunderbar abgeliefert haben. Aber auch Herrn Gabel, der mit seinem lockeren und unkomplizierten Umgang die Schüler*innen stets zu solch beieindruckenden Leistungen führt, den Lehrer*innen, die die einstigen Kinder bis hierher begleitet haben und an die Schule. Ich für meinen Teil finde das Schulkonzept fördernd, charakterstärkend und menschlich. Dass sich die Schüler*innen hier regelmäßig (auf Schulfeiern) zeigen, gesehen und beklatscht werden, ist für mich die Essenz von Bildung. So kann ich für meinen Teil sagen, mein Kind wurde hier zum Menschen gebildet und zur Freiheit erzogen. Mehr wollte ich nicht und das ist vollends gelungen. Vielen Dank.
Nun wünsche ich allen Abgänger*innen, viele neue Eindrücke und Erfolg auf ihrem neuen Weg. Denen, die für ihr Abitur bei uns bleiben, wünsche ich neben Erfolg Lerneifer und ein tolles letztes Schuljahr. I. Bosse, Mutter

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