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Aus dem Unterricht
3./4. Kleinklasse: Osterküken - bei uns piept`s wohl!
Das Klassenzimmer der 3./4. Klasse hat sich gleich nach Fasching in eine kleine Farm verwandelt: von einem Klassenkameraden haben die Kinder 12 befruchtete Zwerghuhn Eier bekommen, samt Brutmaschine und Anleitung. Während 3 Wochen mussten einige Aufgaben getätigt werden, wie Temperatur- und Wasserkontrolle, Eiermarkierung und Durchleuchtung derselben.
Immer wieder hatten wir auch die 3. Großklasse zu Gast, die beim Durchleuchten der Eier gespannt zugeschaut hat.
Am Dienstag letzte Woche war es dann so weit: die ersten Eier bekamen Risse und Löcher und man hörte eindeutig ein Piepen aus der Schale. Die ganze Nacht über kam Frau Kniese regelmäßig zur Kontrolle und konnte für zwei Küken Geburtshilfe leisten. Das dritte Küken machte uns dann die Freude, am Mittwoch im Hauptunterricht zu schlüpfen: immer wieder mussten wir gucken, ob sich was tut und als es dann richtig spannend wurde, standen 8 neugierige Kinder und drei Erwachsene um den Brutkasten herum und fieberten erstaunlich leise mit dem Küken mit. Wir konnten sehen, wie anstrengend eine solche Geburt war! Mit letzten Kraftreserven stieß das Küken zuletzt die Eierschalen auseinander und purzelte und kugelte aus seiner zu eng gewordenen Hülle! Es tapste sogleich aufgeregt hin und her.
Nachdem es einigermaßen trocken war, durfte es in den bereitstehenden Tierkäfig unter die Wärmelampe zu seinen beiden Geschwistern.
In der folgenden Nacht schlüpfte dann noch ein viertes Geschwisterchen. Bis Freitag blieb die muntere Schar bei uns im Klassenzimmer und lernte, wie man Wasser und Futter aufnimmt. Und natürlich piepte es ganz deutlich bei uns! Das lockte dann auch die anderen Klassen des HPSZ sowie teilweise Regelschulkinder zu uns. Diese mussten aber ganz leise und langsam kommen, um die neuen Erdengäste zu begutachten.
Eine rundum gelungene Aktion – vielen Dank an Familie Ede, die uns dies ermöglichte und nun auch die Küken weiter großzieht.
S. Dörries-Yan
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Ein gewöhnlicher Schultag. Gewöhnlich? Nicht in der 3./4. Kleinklasse, vor ein paar Wochen. Leise, leise sollten die Kinder ihre Klasse betreten. Warum denn nur? „Da waren Eier!“ „Wir machen Küken!“ Ein Klassenkamerad brachte 12 Seidenhuhn-Eier vom Bauernhof seiner Familie mit. Das Wunder des Lebens begann!
„Wir mussten die Eier in der Brutmaschine drehen, damit die Küken nicht an der Schale festwachsen“. Stinkende Eier wirft das Huhn an sich raus. Hier mussten dies unsere Schüler tun. Dann gab es Eier, die schon einen Punkt hatten, sich aber nicht weiterentwickelt hatten. „Diese haben wir draußen beerdigt!“
21 Tage dauert eine Brutzeit. Damit die Schale nicht zu hart wird, musste auf Wasser geachtet werden. „Wenn Perlen (vom Wasserdampf) an der Scheibe waren, war alles in Ordnung für die Küken, ansonsten brauchten sie wieder Wasser.“ Von zwölf konnten vier schlüpfen. Zwei kamen nachts. Das dritte Küken schenkte unseren Kindern das Erlebnis beim Schlüpfen dabei sein zu können. Was für ein lebensnaher Unterricht an diesem Tag!
Die Kinder lockten und motivierten das Küken durch Hühnergeräusche. Es antwortete! Es passierte. Löcher und Risse wurden in der Schale beobachtet. Der Schnabel mit seinem Eizahn (fällt dem Küken später ab) wurde gesichtet. „Das Ei zitterte“. Der Riss wurde größer und das Küken schlüpfte. Nass war es. Es musste erst mal trocknen. Ein viertes Küken kam später noch dazu.
„Die Küken kamen dann aus der Brutmaschine weiter unter die Wärmeplatte.“ „Da kam warme Luft raus.“ „Wir durften sie streicheln.“ „Unsere Partnerklasse, die 3. Großklasse, kam auch um die Küken zu sehen!“ „Wir gaben den Küken Wasser und Kükenfutter.“
Nun brauchten die Küken natürlich noch Namen. Gar nicht so einfach die richtigen zu finden, wenn es unterschiedliche Geschmäcker gibt. Markus sollte eines heißen! Nein, dafür gab es leider keine Zustimmung, schade! Entschieden wurde sich für Henni Lotte, Smartie, Küki und Wuschel Puschel! Am vergangenen Freitag hieß es Abschied nehmen für die Klasse. Die vier jungen Seidenhühner wechselten zum Bauernhof. Am Wochenende gab es das, was nun mal auch zum Leben gehört, die Nachricht des Todes. Zwei Küken, Smartie und Küki haben es leider nicht weiter schaffen können.
Die Kinder der 3./4.Kleinklasse wünschen Henni Lotte und Wuschel Puschel alles Gute und noch ein wunderbares Hühnerleben! Als Überraschung für unsere Kinder wird es ein Wiedersehen mit ihren Hühnern geben. Hoffen wir also, dass es den Hühnern weiter gut geht.
Die 3./4.Kleinklasse und deren Eltern bedanken sich beim Klassenkamerad und seiner Familie für diese so wertvolle, aufregende, schöne, aber auch traurige wie spannende und vor allem lehrreiche Zeit. Vielen Dank an unsere Klassenlehrerin Frau Dörries-Yan, dass sie diesem Erlebnis zugestimmt hat. Unserer pädagogischen Mitarbeiterin Frau Kniese sei herzlich dafür gedankt, dass sie sich an den Wochenenden um die Küken in der Schule gekümmert hat, vielen Dank! H. Hoth, Mutter

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